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Pressemitteilung:

20. Mai 2010

Sparen an der Bildung ist der falsche Weg

Uwe Schmitz zu den Ausführungen von Detlef Seif vom 18. Mai in der Kölnischen Rundschau
Als „völlig realitätsfern“ bezeichnet Uwe Schmitz, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag Euskirchen die Aussagen des Unionsbundestagsabgeordneten Detlef Seif, künftig auch an der Bildung sparen zu müssen.

„Herr Seif befürchtet, dass die Kinder, in die wir heute investieren, dieses Geld später in Form von Steuern zurückbezahlen müssen. Ich stelle mir allerdings eher die Frage, wie sie in der Lage sein sollen, ohne ausreichende Bildung künftig überhaupt Steuern bezahlen zu können. Denn: ohne eine vernünftige Ausbildung werden unsere Kinder auf dem hochspezialisierten Arbeitsmarkt überhaupt keine Chance haben. Deshalb sollte sich Herr Seif lieber die Frage stellen, wer künftig die erhöhten Sozialkosten zu tragen hat, wenn seine Idee mehrheitsfähig wäre.“

Für den SPD-Politiker ist Bildung die wertvollste Ressource, die ein Hochtechnologiestandort wie die Bundesrepublik besitzt. „An der Bildung zu sparen ist das gleiche, wie wenn Saudi-Arabien dort ansässigen Betrieben verbieten würde, nach Öl zu bohren. Man würde sich seiner eigenen wirtschaftlichen Grundlagen berauben. Glücklicherweise ist Herrn Seifs Parteivorsitzende Merkel hier vernünftiger als der Vertreter des Kreises Euskirchen in Berlin. Sie lehnt solche Ansinnen ab. An der Bildung zu sparen ist falsch, sie muss vielmehr kostenfrei sein. Da braucht Herr Seif wohl Nachhilfe“, schließt Schmitz.

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