Pressemitteilung:
22. September 2009
JUSO-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel besuchte neues Jugendzentrum
Jugendarbeit als wichtige Maßnahme gegen Rechtsradikalismus gelobt
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Franziska Drohsel stellte die wichtigen Themen der JUSOS vor. Im Vordergrund stehen die Beibehaltung des Atomausstiegs, Einführung eines flächendeckenden Mindestlohn und die Ausbildungsplatzgarantie für junge Menschen. "Es kann nicht sein, dass Betriebe nicht ausbilden, obwohl ihre wirtschaftlichen Voraussetzungen es gestatten, und gleichzeitig fast 200.000 Ausbildungsplätze fehlen. Es ist eine soziale Verpflichtung der Wirtschaft, ein auswahlfähiges Angebot an Ausbildungsstellen zur Verfügung zu stellen und auch zu finanzieren. Deshalb fordern die JUSOS ein Recht auf Ausbildung und die Einführung einer Ausbildungsplatzumlage", mahnte die 29-jährige Franziska Drohsel.
Mehr Einsatz fordert die JUSO-Chefin auch in Sachen Bildung: "Studiengebühren sind ungerecht und volkswirtschaftlicher Unsinn! Sie halten Abiturienten nachweislich vom Studium ab und verbauen ihnen den späteren Zugang zu besser bezahlten Akademiker-Jobs. Dadurch entgehen dem Staat langfristig auch Steuereinnahmen, denn die Haupteinnahmequelle ist die Einkommenssteuer."






