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Meldung:

Euskirchen, 18. Mai 2004

Ganztagsmodell im Aufwind - nur nicht im Kreis Euskirchen

Vom kommenden Schuljahr an wird sich in NRW die Zahl der Plätze an Ganztagsgrundschulen verdreifachen. Werden alle Anträge der Schulträger positiv beschieden, werden im kommenden Jahr 690 Schulen eine Ganztagsbetreuung anbieten.
"Dies gab die Schulministerin Ute Schäfer in Düsseldorf bekannt. Leider liegen keine Anträge aus dem Kreis Euskirchen zur Einrichtung dieses Erfolgsmodells vor. Die SPD im Kreis Euskirchen wird daher für diesen Schultyp in den kommenden Wochen und Monaten werben," so Uwe Schmitz, Vorsitzender der SPD Kreis Euskirchen und Landratskandidat seiner Partei.

Die Ganztagsgrundschule ermöglicht es beiden Elternteilen einem Beruf nachzugehen. Dieses ist für Uwe Schmitz aber nur ein Aspekt für die Notwendigkeit der Einrichtung dieses Schultyps. "Die Ganztagsschule ist allemal besser als unkontrollierter Fernsehkonsum, daddeln am Computer oder gelangweiltes Rumlungern in der Stadt."
Uwe Schmitz betont, dass die Ganztagsschule ein Angebot für alle Eltern sein kann, auch für die Mütter und Väter, die ihre Kinder nachmittags selbst betreuen können und möchten. und das die Nutzung des Angebotes freiwillig ist.

Uwe Schmitz hat Ministerin Ute Schäfer in den Kreis Euskirchen eingeladen, damit sie das "Erfolgsmodell" vorstellt.


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