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Euskirchen, 15. September 2004
Rosenke ist das Problem!
Kreis erhält keine Option auf Hartz IV - Prognos-Studie sieht Kreis unter "ferner liefen"
&8222;Arbeitsmarktpolitisch ist der Kreis Euskirchen schlecht aufgestellt. Dies zeigt nicht nur eine Studie des Handelsblattes, sondern nun auch die Absage des Landes an den Kreis, diesen nicht mit der Arbeitsmarktbetreuung zu beauftragen&8220;, so Uwe Schmitz, Vorsitzender der SPD Kreis Euskirchen und Landratskandidat seiner Partei.Der Kreis hatte beschlossen, die Arbeitsvermittlung von der Agentur für Arbeit zu übernehmen und den Antrag an das Land NRW gestellt, zu den 10 Gebietskörperschaften in NRW zu gehören, die das &8222;Optionsmodell&8220; nach dem neuen &8222;Hartz IV-Gesetz&8220; umsetzen können. Der Kreis Euskirchen landete aber bei diesem landesweiten Wettbewerb nur auf Platz 11. Der Nachbarkreis Düren gehört zu den Auserwählten.
Schmitz: &8222; Auch wenn Rosenke behauptet, mit dem Programm &8218;Arbeit statt Sozialhilfe&8220; und der Gründung einer Beschäftigungsgesellschaft enormes geleistet zu haben, so ist doch das Urteil unabhängiger Experten eindeutig: Der Kreis läuft unter &8218;ferner liefen&8217;&8220;.
Dies zeigt insbesondere eine kürzlich veröffentlichte Studie der Prognos AG für das Handelsblatt. In der Studie wurden kreisfreie Städte und Kreise in Bezug auf ihre Zukunftsfähigkeit untersucht. Für den &8222;Zukunfts-Atlas 2004&8220; wurde die Dynamik und die Stärke untersucht sowie die demografische Entwicklung, die soziale Lage, der Wohlstand, die Situation auf dem Arbeitsmarkt und die Innovationsfähigkeit. Im Gesamturteil der Prognos AG steht der Kreis Euskirchen auf dem 183. Platz. Alle anderen Kreise aus dem Regierungsbezirk Köln stehen im Ranking weit vor Euskirchen.
&8222; Dies wirft ein eindeutiges Bild auf die jahrelange Misswirtschaft im Kreis. Noch schlimmer ist die Situation bei der Kategorie Arbeitsmarkt. Hier rangiert der Kreis nur an 233. Stelle. Kein Wunder, dass das Land kein Zutrauen in den Kreis hat, die Arbeitsmarktprobleme eigenständig in den Griff zu bekommen.&8220;
Das dies auch in Zukunft von der schwarzen Mehrheit nicht geleistet werden kann, ist für Schmitz klar.
&8222; Bei der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit landet der Kreis noch weiter hinten auf Platz 191 im Prognos-Ranking. Aber ohne Innovation wird sich auf dem Arbeitsmarkt nichts tun. Leider schlägt hier durch, dass Wirtschaftsförderung jahrelang verschlafen wurde.&8220;
&8222;Solange Rosenke nicht aus seinem Kreishaus rausgeht, um offensiv die Vorzüge des Kreises zu vermarkten, wird der Kreis immer weiter an Stärke verlieren&8220;, so Schmitz. Und Engelbert Seuren, der Geschäftsführer der Kreis-SPD legt nach: &8222; Uwe Schmitz hat die Stärken des Kreises benannt: Der Kreis liegt mitten in Europa, angebunden an zwei Autobahnen mit einem riesigen Markt vor der Tür. Dies muss man, und dies wird Schmitz als Landrat, im großen Stil vermarkten. Rosenke und mit ihm die CDU im Kreis ruht sich zum Schaden der Menschen auf ihren Mehrheiten aus. Schuld an der Misere sind nach Auffassung der CDU immer andere. Das dies nicht wahr ist, zeigt die Prognos-Studie und die aktuelle Entscheidung des Landes. Wahr ist: Rosenke ist das Problem.&8220;
(Den Prognos-Zukunftsatlas können Sie abrufen unter: www.prognos.com)





