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Meldung:

Euskichen, 18. März 2005
SPD-Kreistagsfraktion in der Eifelhöhenklinik

Kreispolitiker fordern von Sozialleistungsträger mehr Rücksicht auf regionale Belange

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Die SPD-Fraktion in der Klinik Marmagen
SPD-Polikerinnen und -Politiker informieren sich in der Eifelhöhenklinik über die aktuelle Reha-Versorgung.
&8222;Die Politik steckt den Rahmen ab &8211; die Sozialleistungsträger Krankenhäuser und Reha-Kliniken müssen sich untereinander verständigen.&8220; Mit diesen Worten fasste Uwe Schmitz, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, das Gespräch in diesen Tagen zwischen seiner Fraktion und Vertretern der Eifelhöhenklinik zusammen. Neben anderen Mitgliedern der SPD-Kreistagsfraktion waren auch Landtagskandidat Andreas Schulte, die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Bundestagsabgeordnete Helga Kühn-Mengel und Rudi Kirschbaum, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Nettersheimer Gemeinderat an dem Gespräch beteiligt. In Marmagen wurde die Delegation vom Betriebsrat und der Geschäftsleitung empfangen und über die aktuelle Lage unterrichtet. Der Organisator des Gespräches, Betriebsrat Karl Vermöhlen, verdeutlichte, dass die Probleme der Rehabilitationsklinik Ende der 90er Jahre begannen. 1997, unter der Regierung Kohl und mit dem Gesundheitsminister Seehofer, wurde die Verweildauer in der Rehabilitation von vier auf drei Wochen verkürzt. Die aus dieser 25-prozentigen Kürzung der Belegung resultierenden Einnahmenverluste hat die Belegschaft in den Jahren danach durch zahlreiche Opfer wie Verzicht auf Gehaltserhöhungen und verringer der Aufstiegsmöglichkeiten aufgefangen. 300 der ursprünglichen 500 Arbeitsplätze konnten somit vorerst gesichert werden. Durch einen immer größeren Wettbewerbsdruck kann die Eifelklinik die von Kassen und Sozialversicherungsträgern diktierten Preise nicht weiter senken. Denn in der Eifelhöhenklinik in Marmagen legen Belegschaft und Leitung großen Wert auf hohe Qualität! Andreas Schulte appellierte am Rande des Gespräches dafür, mehr Rücksicht auf regionale Belange zu nehmen: &8222;Wenn nur schon allen Menschen, die aus unserer Region einen Aufenthalt in Marmagen wünschen, durch die Kassen und Versorgungsträger eine Rehabilitation hier genehmigt würde, wäre die Klinik ein gewaltiges Stück weiter&8220;. Uwe Schmitz hofft, dass entsprechende Forderungen an die Sozialversicherungsträger in den politischen Gremien des Kreises von den anderen Fraktionen mit unterstützt werden.


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