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Meldung:

Euskirchen, 22. März 2005
Debatte im Jugendhilfeausschuss

Keine pauschalen Kürzungen in der Jugendarbeit

Entschieden wird im Juni
Macht sich für die Jugendarbeit im Kreis Euskirchen stark: Andreas Schulte, Kreistagsabgeordneter aus Weilerswist und SPD-Landtagskandidat
„Qualität muss in der Jugendarbeit honoriert und nicht bestraft werden“, so reagiert der SPD-Landtagskandidat Andreas Schulte auf die Diskussionen im Jugendhilfeausschuss des Kreises. Landrat Rosenke hatte in der Ausschussinformation den Politikern eine Kürzung von fast 30 % vorgeschlagen.

Derzeit unterstützt der Kreis Einrichtungen der offenen Jugendarbeit von Weilerswist bis Hellenthal mit insgesamt 21 Fachkräften. Nach den ersten Vorstellungen von Landrat Rosenke soll diese Förderung nun um fast 30% zurückgefahren werden.

„Zwar will der Landrat jetzt erst in einen Dialog mit den Trägern eintreten, das Signal seiner politischen Vorstellungen ist aber ganz deutlich“, so Andreas Schulte

Die SPD-Kreistagsfraktion hat bereits beschlossen, dass sie diesen Vorschlägen so nicht zustimmen, sondern sich erst ausführlich damit auseinander setzten wird. Zu diesem Zweck wird die SPD alle betroffenen Jugendeinrichtungen besuchen, um sich von ihnen die bisher geleistete Arbeit darstellen zu lassen. Die vom Landrat dargestellten Fakten scheinen nämlich nicht immer richtig erfasst zu sein. Den Anfang dieser Diskussionsreihe machten am Mittwoch bereits Vertreter der Caritas.

„Bei unseren Beratungen werden wir vor allem auf die Qualität der Jugendförderung vor Ort achten. Eines kann aber ganz bestimmt nicht sein: Dass eine Jugendeinrichtung ihre Besucherzahlen innerhalb eines Jahres fast verdoppelt hat und jetzt vom Landrat die Mittel erheblich gekürzt werden.“



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