Meldung:
Euskirchen, 07. April 2005
SPD im Kreis steht zum „Bündnis für Familien“
Familienfreundlichere Bedingungen des Bundes jetzt auf den Kreis Euskirchen „herunter brechen“
Ein kinderloses Land ist ein Land ohne Zukunft.
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Ingrid Müller aus Zülpich, SPD-Sprecherin im Jugendhilfeausschuss
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Ingrid Müller, Kreistagsabgeordnete aus Zülpich, erinnert an einige materielle Verbesserungen, die von der SPD geführten Regierung auf den Weg gebracht wurden: „Seit dem 1. Januar 2004 müssen Familien mit zwei Kindern unter Berücksichtigung des Kindergeldes erst dann Steuern zahlen, wenn ihr Bruttoeinkommen 37.540 € übersteigt. Mit anderen Worten: Wer zwei Kinder hat, kann monatlich 3.100 € Einkommen steuerfrei beziehen. Außerdem wurde das Kindergeld, das zur Zeit von Kanzler Kohl ca. 113 € (220,- DM) betrug, auf inzwischen 154 € erhöht. Das ist eine Steigerung von über 30 Prozent.“ Als dritte Verbesserung erwähnt sie den Kinderfreibetrag und neue Freibeträge für Betreuung, Erziehung und Ausbildung. Von 3.534 € im Jahr 1998 wurden diese Beträge auf jetzt 5.808 € angehoben!
Aktuelle Umfragen bei Eltern haben bundesweit u.a. ergeben, dass sich über die Hälfte der Eltern Angebote wünschen, bei denen sie bei der Erziehung unterstützt werden. Und 90 % der befragten Eltern wünschen, dass sich Arbeitgeber und Unternehmer für gute Kinderbetreuung engagieren. Kreistagsabgeordneter Andreas Schulte, Landtagskandidat der SPD und Unternehmer, appelliert an seine Kollegen: „Immer mehr kleine, mittelständische und große Unternehmen engagieren sich als aktive Partner erfolgreich in lokalen Familienbündnissen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Unternehmer im Kreis Euskirchen bei der Auftaktveranstaltung zum Lokalen Bündnis für den Kreis Euskirchen, die von der Kreisverwaltung in der ersten Jahreshälfte geplant ist, aktiv einbringen.“ Für Uwe Schmitz beginnt die familienfreundliche Politik aber nicht erst mit dieser Veranstaltung. Bereits bei den laufenden Beratungen für das Jahr 2005 und für die Folgejahre werden Zeichen gesetzt. So ist nach Einschätzung der SPD-Fraktion nicht nachvollziehbar, in der Jugendarbeit erste Überlegungen anzustellen, die eine Reduzierung der Anzahl der Fachkräfte in der Offenen Jugendarbeit zum Ergebnis haben könnten. Schulte: „Die Arbeit in den Jugendheimen gehört nämlich auch zur Familienpolitik!“
Schmitz: „Medienwirksame Unterstützung einer Initiative einer Bundesministerin ist die eine Seite der Medaille. Für uns gehört aber auch die andere Seite dazu, nämlich im politischen Alltag mit Personal und Geld dafür zu sorgen, dass die lobenswerte Initiative von Renate Schmidt auch Erfolg zeigen kann.“





