Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Online Mitglied werden


Hauptinhaltsbereich

Meldung:

Euskichen, 16. Juni 2005
SPD-Kreistagsfraktion

Mittel für offene Jugendarbeit sind Investitionen für die Zukunft!

Sozial- und Integrationsarbeit
Uwe Schmitz
Die SPD-Fraktion ist &8211; entgegen Rudi Dick &8211; nicht der Meinung, die Förderung der offenen Jugendarbeit &8222;lohne sich nicht.&8220; Denn das steht hinter der Aussage des Jugendamtsleiters, die offenen Jugendeinrichtungen würden &8222;nur&8220; von rund fünf Prozent der Jugendlichen erreicht. In einer vom Jugendamt organisierten Abfrage bei 16 Einrichtungen von Zülpich bis Hellenthal wurde ermittelt, dass insgesamt über 830 junge Menschen regelmäßig die Angebote nutzen. Den Normalbetrieb unregelmäßig nutzen 1.020 junge Menschen und bei nicht regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen wurden insgesamt 3.550 junge Leute gezählt. Diese Zahlen sprechen bereits für sich bzw. für die Weiterführung der Einrichtungen in der bisher praktizierten und bewährten Personalstärke. Hinter diesen Zahlen stehen Einzelschicksale und vor allem das Bemühen des Personals, auf möglichst jeden einzelnen Jugendlichen einzugehen.

&8222;Selbst wenn der Hinweis von Herrn Dick auf die &8222;Randgruppen&8220; für einen Teil des Publikums stimmen sollte, wissen wir alle zu genau, dass es die offenen Jugendeinrichtungen sind, die diesen Teil unserer jungen Leute ansprechen und somit zumindest ansatzweise einbinden. Daher erfüllen diese Häuser wich-tige präventive Aufgaben und ersparen uns später viele Ausgaben für Sozialbe-treuung und andere öffentliche Leistungen!&8220; Mit diesen Worten bricht Uwe Schmitz, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, eine Lanze für die Mitarbeiter-innen und Mitarbeiter bzw. die Träger der offenen Jugendeinrichtungen. Schmitz unterstreicht, dass seine Fraktion bei der Finanzierung der Einrichtungen über kurzfristige Finanzierungsmodelle hinaus denkt und das gesamte gesellschaftliche Umfeld, in dem die offene Jugendarbeit stattfindet, betrachtet werden muss. Schmitz weiter: &8222;Wie oft sind andere Stellen für soziale Kontakte kaum noch in der Lage, jungen Menschen zu helfen? Bei der Diskussion über das &8222;Bündnis für Familie im Kreis Euskirchen&8220; wurde offenbart, dass sich bundesweit mehr als die Hälfte der Eltern Angebote wünschen, die sie bei ihrer Erziehungsarbeit unterstützen. Die offenen Jugendeinrichtungen in unserem Kreis sind so ein Angebot. Das ist nicht nur das Ergebnis der nicht öffentlichen Anhörung vor der Sitzung des Jugendhilfeausschusses. Die SPD-Fraktion hatte den Vertretern der Einrichtungen bereits vor dieser Anhörung die Möglichkeit gegeben, sich in der Form eines runden Tisches untereinander und mit der SPD-Kreistagsfraktion sowie Vertretern der SPD-Fraktionen aus den Kommunen auszutauschen. Dort wurde uns noch einmal ganz deutlich gemacht, dass die offene Jugendarbeit von heute nicht mehr viel mit den &8222;Nachmittagsvergnügen&8220; früherer Generationen gemein hat. Heute ist harte Sozial- und Integrationsarbeit gefordert&8220;


Zum Seitenanfang