Meldung:
Euskirchen, 12. September 2005
Kanzler Gerhard Schröder in Bonn
Helga Kühn-Mengel sprach vor 12.000 Zuschauern
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Vor der Rede des Kanzlers hatte die Patientenbeauftragte der Bundesregierung Gelegenheit auf der Kundgebung über die Bürgerversicherung der SPD und die Kopfpauschale der CDU zu reden. "Die Bürgerversicherung ist fair und sozial, weil alle in diese Krankenversicherung einzahlen sollen, die Kopfpauschale ist ungerecht und unsozial, weil vom Maurer bis zur Chefin alle das gleiche bezahlen sollen, ungeachtet was sie verdienen. Das führt dazu, dass Familien mit kleinem Einkommen aus Steuergelder, die sie vorher selbst bezahlt haben, unterstützt werden müssen", so Kühn-Mengel.
Die Mehrheit der 12.000 Teilnehmer an der Kundgebeung interpretierten dies wie Frau Kühn-Mengel: Der CDU-Vorschlag ist der Ausstieg aus der solidarischen Krankenversicherung.
Danach war das Feld bereitet für den Kanzler. Die Botschaft von Gerhard Schröder wurde begeistert aufgenommen. "Wir setzen am 18. September auf Sieg!"





