Meldung:
Euskirchen, 08. Februar 2003
Landschaftsverband Rheinland (LVR) soll sparen.
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Kritiker aus den betroffenen Kommunen sprechen sich dafür aus, dass der LVR seine Personalstruktur ändern muss. Es gibt zu viele gutverdienende leitende Angestellte und zuwenig Sachbearbeiter. Schmitz: "Zudem könnte man die Erhöhung der Umlage reduzieren, wenn man die Aktienpakete veräußert, die der Landschaftsverband hält. Der LVR soll sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren."
Vom Kreis, sprich vom Landrat, ist bisher aber keine Initiative bekannt.
" Bonns "rote" Oberbürgermeisterin Dieckmann und der "schwarze" Frithof Kühn konnten schon eine kleine Verbesserung dem LVR abringen. Nur der Landrat des Kreises Euskirchen steht solidarisch zu seinem Parteifreund, dem Landesdirektor des LVR Udo Molsberger. Wahrscheinlich weil auch Molsberger einen Doppelhaushalt vorlegt, der die wahren Dimensionen der Haushaltslage verschleiern soll. Beide geben Geld aus, dass nicht ihnen, sondern den Kommunen gehört. Dagegen brauchen wir eine parteiübergreifende Koalition der wirtschaftlichen Vernunft", so Schmitz.
Die Erhöhung der Umlage, wie bisher vom LVR geplant, würde den Haushalt des Kreises mit rund 250.000 € mehr belasten.
" Sollte sich der LVR gegen die parteiübergreifenden Konsolidierungswünschen aus dem angehörigen Kommunen und Kreisen aussprechen, so werde ich in der Region eine Initiative starten, den Landschaftsverband aufzulösen. Sieben Verwaltungsebenen, von der Kommune bis zu Europa, sind eh zuviel. Bürokratie schafft Bürokratie. Damit lösen wir nicht die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes", so Schmitz.





