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Meldung:

Euskirchen, 09. März 2007
Kurt Beck schreibt der Euskirchener Kreistagsfraktion

Für den Erhalt des Amtes für Geoinformationswesen

Keine Komplettverlagerung forciert
„Die Geschlossenheit der Region hat Wirkung gezeigt!“ lautet ein Kernsatz eines Schreibens von Uwe Schmitz, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, an den Personalrat beim Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr. Der Personalrat hatte sich vorigen Monat mit seinen Sorgen und Nöten um den Erhalt des Amtes auch an die SPD-Kreistagsfraktion gewandt. Schmitz hatte darauf hin dem SPD-Vorsitzenden Kurt Beck und dem Finanzstaatssekretär Karl Diller (ebenfalls SPD) die Position der Region mitgeteilt. Schmitz hatte damals auf die Folgen einer Verlagerung des Amtes nach Traben-Trarbach hingewiesen und gleichzeitig darüber informiert, dass hier im Kreis Euskirchen behauptet würde, Beck und Diller würden Strukturpolitik auf Kosten des Kreises Euskirchen machen.

Nachdem Karl Diller vor einigen Tagen in einem Telefonat bereits darauf hingewiesen hatte, dass er sich gegenüber dem Verteidigungsministerium für den Erhalt des „Doppelstandortes Euskirchen und Traben-Trarbach“ stark mache, antwortete nun auch der SPD-Bundesvorsitzende. Kurt Beck schreibt an Uwe Schmitz:“…Sowohl am 28. August 2006 als auch am 15. Januar 2007 habe ich bei Bundesverteidigungsminister Dr. Jung in erster Linie darauf gedrängt, dass Traben-Trarbach als rheinlandpfälzischer Standort des Amtes für Geoinformationswesen mit den dort vorhandenen ca. 250 Dienstposten auch zukünftig neben Euskirchen Bestand hat. Eine Komplettverlagerung des Amtes von Euskirchen nach Traben-Trarbach habe ich in diesen Unterredungen nicht forciert….“ Beck weist abschließend darauf hin, seine Landesregierung habe die vorhandene Infrastruktur in Euskirchen nie als „marode und nicht geeignet“ bezeichnet, wie im Kreis Euskirchen fälschlicherweise behauptet wurde.


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