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Euskirchen, 28. August 2007
Aussortiert:
Schwarz-gelbe Landesregierung will gute Schulen im Kreis Euskirchen nur für wenige
"Aussortieren und Abschulen, Samstagsunterricht statt Ganztagsunterricht - das sind die Stichworte, mit denen die schwarz-gelbe Landesregierung in Nordrhein-Westfalen Schulpolitik gestaltet", kritisiert SPD-Kreisvorsitzender Uwe Schmitz die derzeitige Entwicklung in der nordrhein-westfälischen Schullandschaft. „Ich kann verstehen, dass viele Eltern und Lehrer Angst vor dem Ende der Grundschulzeit haben, wenn für ihre erst neunjährigen Kinder bereits die Entscheidung für die weitere spätere Schullaufbahn fällt. Kinder werden dann künftig mit neun Jahren in Schubladen einsortiert, aus denen sie kaum noch herauskommen. Schwarz-Gelb zementiert eine ungerechte Auslese von Kindern. Deshalb will die SPD für alle Kinder längere gemeinsame Lernzeiten in einer Gemeinschaftsschule, die alle Bildungsgänge und -abschlüsse - vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur - umfasst. Dabei geht es uns um pragmatische, orts- und stadtteilgenaue Lösungen." Die innere Organisation der Gemeinschaftsschule sei dann eine gemeinsame Entscheidung der Schulen, Schulträger und Eltern.Als Unsinn bezeichnet Schmitz den Vorwurf der CDU, mit der Gemeinschaftsschule würden riesige Schulfabriken entstehen. "Wenn in der Gemeinschaftsschule Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialklassen eingerichtet werden, erhöht das nicht die Zahl der Schüler, sondern nur die Zahl der Möglichkeiten, Kinder besser zu betreuen. Die Gemeinschaftsschule ist insbesondere bei uns im Kreis die Antwort auf die sinkenden Schülerzahlen"
Auf die steigende Nachfrage nach Ganztagsangeboten an allen Schulformen und der Grundschulen haben CDU und FDP allerdings nur eine Antwort: Samstagsunterricht statt Ganztagsunterricht.
„ Der Samstag gehört der Familie. Ich als Familienvater lehne es ab, das halbe Wochenende auf meine Kinder zu verzichten, damit die Landesregierung ihr unsinniges Modell von Schule retten kann“, so Schmitz.





