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Euskirchen, 12. November 2007
SPD-Frauen im Dialog über die Bildungspolitik in NRW
Die Gemeinschaftsschule wird im ländlichen Raum zuerst eingeführt.
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Auf Einladung der Frauen in der SPD Kreis Euskirchen referierte der Lehrer und Familienvater über die neue Bildungskonzeption der SPD, die den Erkenntnissen der Pisa-Studie gerecht wird und zukünftige Schülergenerationen fit machen will für die Erfordernisse der modernen Arbeitswelt.
So streitet die SPD ist für einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr, für Gebührenfreiheit im Kindergarten, für Ganztagsangebote in allen Schulen bis zur 10. Klasse, für längeres gemeinsames Lernen aller Schüler (Gemeinschaftsschule) und für eine Ausbildungsgarantie.
Die Gemeinschaftsschule bietet allen Schülern, auch den leistungsschwächeren, bessere Möglichkeiten, sich individuell zu entfalten. Ein Abschieben wie bisher auf die Hauptschule fällt weg. Hauptschule bedeutet heute für viele Absolventen das Aus für den Einstieg in die Arbeitswelt. Damit ist die Gemeinschaftsschule die Antwort auf „Pisa“. Die Gemeinschaftsschule läst sich auch in Zeiten rapiden Schülerzahlenrückgangs ortsnah organisieren. Erst in der Oberstufe muss zentralisiert werden durch Einführungen von Oberstufenzentren. Damit ist sie auch die Antwort auf den demographischen Wandel, auf den auch in den Kommunen Antworten gesucht werden müssen.
Schon heute sind rückläufige Schülerzahlen im Kreis Fakt. Wo und wie die Schulen weitergeführt werden, kann nicht durch einen Federstrich der Verwaltung bestimmt werden, sonder muss durch eine Verantwortungsgemeinschaft von Eltern, Lehren, Politik und Verwaltung im Konsens entschieden werden.
„Die Schule wird in wenigen Jahren anders aufgestellt sein, andere Unterrichtsinhalte und Lernformen haben und das Berufsbild des Lehrers völlig ändern. Doch es gibt dazu keine Alternative. Sonst werden wir im globalen Wettbewerb abgehangen, weil wir zuwenig qualifizierte Arbeitnehmer haben werden.“
Ausführliche Informationen zu den wichtigsten Thesen und Inhalten des Bildungsprogramms der NRWSPD finden sie unter:
www.bestebildung.de





