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Pressemitteilung:

24. Januar 2008

Werksschließung in Oberhausen

Die Begründung der Ardagh Glass für die Werksschließung kann Schmitz so nicht nachvollziehen. „Die Mitarbeiter in Oberhausen haben immer schon hervorragende Arbeit geleistet, die etwas weitere Entfernung zur Autobahn war jahrzehntelang kein Problem“, so Schmitz. Für ihn habe es eher den Schein, dass wieder einmal Profitdenken über das Wohl von Menschen gestellt werde. „Wir haben derzeit mehrere Beispiele für solches Handeln, der Fall Nokia schlägt nicht umsonst derzeit hohe Wellen“, ist sich Schmitz sicher. Ein Opfern menschlicher Bedürfnisse auf dem Altar von Shareholder Value ist definitiv der falsche Weg.
„Ich hoffe, dass Ardagh Glass wenigstens den Anstand besitzt, für seine Beschäftigten einen fairen Sozialplan auszuhandeln, auch wenn diesen damit nicht langfristig gedient ist. Ich hoffe für die Mitarbeiter, dass sie möglichst kurzfristig eine neue Beschäftigungsmöglichkeit finden werden. In diesem Zusammenhang appelliere ich auch an die Kreisverwaltung, hier hilfreich zur Seite zu stehen. Auch die vom Kreis betriebene Wirtschaftsförderung muss in diese Richtung gehen“, stellt Schmitz klar, der auch für die SPD-Fraktion im Kreistag sowie den Euskirchener SPD-Unterbezirksvorstand der SPD spricht.
In einem Schreiben an die Belegschaft des Schleidener Betriebs bekundete Uwe Schmitz seine Solidarität mit den Arbeitern des Werkes. In einem weiteren Schreiben an die Geschäftsleitung forderte er diese auf, ihre Entscheidung rückgängig zu machen.


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