Meldung:
22. Februar 2008
Offener Brief der Jusos an die Deutsche Bahn
![]() | |
Als nächstes Highlight des Bahnmanagements können wir die wochenendlichen Nachtwanderungen von Jugendlichen entdecken. Da der letzte Zug aus Köln um 0.11 Uhr abfährt, müssen Jugendliche erhebliche nächtliche Fußmärsche auf sich nehmen. Ist dies das neue „Nachtwanderungsprogramm“ der Bahn? Wird hier nicht das Sicherheitsrisiko im Bereich der Erlebnisreisen zu fahrlässig gehandhabt? Ein Zug gegen drei Uhr Nachts könnte dieses Risiko erheblich mindern und vielen Jugendlichen mehr Möglichkeiten bieten – gerade dieses Programm könnte als eine Verbesserung der Erlebnisreisen verkauft werden und der Bahn weitere Gäste bescheren! Wie wir einem Pressebericht im Kölner-Stadt-Anzeiger entnehmen können, versprechen Sie zu handeln, sobald sich die „Beschwerden häufen“ würden. Ist dies die Fortführung des oben angewandten Mottos „Am Anfang war das Wort“? Wie viele unzufriedene Kunden bedeuten für die Bahn das Häufen von Beschwerden? Es ist offensichtlich, dass viele Züge zu voll sind und der letzte Zug um kurz nach 24 Uhr fährt! Kundenorientiertes Management würde hier nicht warten, bis etwas kritisiert wird – es würde bei solchen offensichtlichen Missständen handeln! Welche Firmenideologie steht hier im Vordergrund? Sie werben mit dem Motto „Wir bringen Menschen zusammen“ - in diesem Sinne möchten wir Ihnen antworten: Aber bitte nicht so eng! In Erwartung Ihrer Stellungnahme verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
gez. Arne Loewenich





