Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Online Mitglied werden


Hauptinhaltsbereich

Pressespiegel:

11. Mai 2009
Kölnische Rundschau

Hannelore Kraft in Euskirchen

EIFELLAND. SPD-Landeschefin Hannelore Kraft, die auch Fraktionsvorsitzende der SPD im nordrhein-westfälischen Landtag ist, besuchte die Euskirchener Fußgängerzone, um zusammen mit den kommunalen Sozialdemokraten kräftig die Werbetrommel zu rühren.
Ganz zur Freude der Vorsitzenden der NRW-SPD war die Fußgängerzone am Samstagvormittag sehr gut gefüllt. Kraft kam aber nicht nur, um Euskirchens SPD-Bürgermeisterkandidatin Martina Grundler und Landratskandidat Uwe Schmitz im Wahlkampf zu unterstützen, sie wollte vor allem auf die anstehenden Europawahlen am 7. Juni aufmerksam machen. „Viele haben noch nicht begriffen, wie wichtig die gesamt europäische Politik auch für unseren Alltag ist, weil das Zusammengehörigkeitsgefühl noch nicht stark genug ist. Aber ich glaube durch die Finanzkrise haben mehr Leute gesehen, dass die gesamt europäischen Gesetze sehr wichtig sind“, erläuterte Hannelore Kraft.

In ihrer Rede ging sie auch auf die Ziele von Martina Grundler näher ein, denn bei beiden Frauen stehe die Bildungssituation im Vordergrund. Auch hier im Kreis solle vor allem an der Situation der Kindergärten und der allgemeinen Betreuungssituation maßgeblich gearbeitet werden. „Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein“, stellte Kraft klar. Die Fraktionsvorsitzende erhofft sich von den Rundreisen, einen besseren Blick für die unterschiedlichen Probleme und Strukturen innerhalb der Kommunen zu erhalten.

„Ich komme aus dem Ruhrgebiet und habe deshalb auch immer einen bestimmten Blickwinkel. Deshalb ist es wichtig, dass ich mir vor Ort, in den mittelständischen Unternehmen und den Städten eine Landesperspektive verschaffen kann“, so die SPD-Chefin.

Nach der Euskirchener Fußgängerzone ging Hannelore Krafts Reise in Begleitung von Schmitz, der SPD-Landtagsabgeordneten Helga Kühn-Mengel und weiteren Parteifreunden aus dem Kreis in Richtung Vogelsang weiter.

Dort wurde Kraft von Thomas Fischer-Reinbach und Albert Moritz von der Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang empfangen, die ihr den Stand der Konversion Vogelsangs und die weiteren geplanten Projekte erläuterten. Bei einem Rundgang durch die Burgschänke, das Kino und hinauf auf den Turm ging ein persönlicher Wunsch Krafts in Erfüllung: „Das letzte Mal war ich 2005 hier, ich habe also bisher noch nicht sehen können, was sich hier alles getan hat.“

Nicht nur wegen der „fantastischen Landschaft“ zeigte sich die SPD-Landeschefin sichtlich angetan: „Die neuen Nutzungskonzepte überzeugen mich, ich habe ein gutes Gefühl - hier tut sich was!“ Allerdings, sagte Kraft, bliebe noch eine Menge zu tun und es würden weitere Gelder benötigt, um die Konversion abzuschließen. Am Rande des Besuchs, so Schmitz, sei auch über den beschlossenen Verkauf des Staatswaldes an die Bofrost-Stiftung diskutiert worden, den Kraft sehr bedauere.



Zum Seitenanfang