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Meldung:

Euskirchen, 26. Juni 2003

Landrat macht sich zum Komplizen bei Tierquälerei in Wüschheim

Wieder totes Schaf in Wüschheim
Schaf
Elend eingegangen
Wieder ist ein Schaf auf der Wüschheimer Weide qualvoll verendet. Uwe Schmitz, Vorsitzender der SPD Kreis Euskirchen, der mit der Tierschützerin verabredet war, die den Skandal aufgedeckt und beim Kreis angezeigt hatte, entdeckte am
Mittwochabend auf der Weide wieder ein totes Schaf.

&8222; Es ist schon ein Skandal, dass der Kreis dem vorbestraften Tierquäler eine Frist von 6 Wochen gesetzt hat, die Tiere zu verkaufen und das Tierhalteverbot nicht umgehend erlassen wurde. Völlig unverantwortlich ist, dass offensichtlich der Kreis den Zustand der Tiere nicht kontrolliert. Gestern abend habe ich das tote Tier gefunden. Heute morgen lag es immer noch an der gleichen Stelle&8220;, so Schmitz.

Die Weide war am heutigen Tage völlig abgeweidet, einige Tiere tragen noch ihren dicken Winterpelz und die Wasserbehälter waren leer. Die Gefahr, dass bald weitere Tiere sterben ist gross.

Schmitz: &8222;Wer durch Nichthandeln und Wegschauen versucht das Problem zu lösen, macht sich zum Komplizen des Tierquälers.&8220;


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